So a saudummer Tag

26. August 2010

Dieses Bild ist denen gewidmet, die heute mit dem falschen Fuß  aufgestanden sind und einen saudummen Tag vor sich haben.

Bald soll es auch eine Geschichte geben vom saudummen Tag.

Kategorie:redkrebs malt

Zurück an den Verhandlungstisch

10. August 2010

Von Bernhard Krebs

Zu den seltsamen Zufällen in meinem Leben gehört es, dass zwei meiner besten Freunde Betriebsräte in international führenden Konzernen sind. Während der eine seinen Job von 8:45 bis 17:30 Uhr (halbstündige Mittags- und 15 Minuten Kaffeepause inklusive) mit Blick auf die Altersteilzeit stoisch erledigt, ist der andere ein geradezu besessener Kämpfer für die Rechte der Arbeitnehmer.

Er ist gefürchtet bei den Arbeitgebern, geliebt und bewundert bei den Kollegen – und allseits bekannt für die nie enden wollende Kraft in Diskussionsrunden und Lohnverhandlungen, für seine urwüchsige rhetorische Brillanz und das authentische Empfinden von Gerechtigkeit und Fairness. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Werbemittel, die einfach gute Geschichten erzählen

5. August 2010

Von Bernhard Krebs

Was macht Ihr eigentlich bei redkrebs? Und was soll das mit den Büchlein vom Kleinen Krebs Verlag? Gestern wurden mir diese beiden Fragen gestellt, genauer wurde ich nach dem „Wording“ unserer Produkte und der Idee dahinter gefragt. Ob es da so einen Begriff gäbe wie z. B. Guerilla-Marketing?

Nun, nach einer „Nacht drüber Schlafen“ denke ich, dass es wohl Erzähl-Marketing am besten trifft, weil Alternativen wie Story-Marketing (nicht schon wieder Englisch) oder Behalt-Marketing (unsere Dinge behält man nämlich und wirft sie nicht weg) oder Immer-wieder-Marketing (weil man unsere Dinge immer wieder in die Hand nimmt und (vor)liest) auf zu wenig Gegenliebe meiner wichtigsten Kritikerin gestoßen sind.

Um was es mir geht: Da ist zum einen das Lurchi-Prinzip, dessen Salamander-Geschichten auch ohne die Schuh-Werbung funktioniert hätten – und so die beste Werbung überhaupt für die Schuhe gemacht haben. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erklärt

Bitte nicht auflegen

3. August 2010

Von Susann Leder

Freizeichen. Es klingelt. Eine blecherne, monotone Stimme meldet sich: “Schönen guten Abend. Hier ist der Kundenservice für Privatkunden. Für Ihre Fragen und Aufträge stehe ich Ihnen jetzt kostenfrei zur Verfügung.” Ich war verbunden mit der Kundenbetreuung meines Telefonanbieters. Am anderen Ende der Strippe – der freundliche, automatische Sprachassistent.

Ich wollte meinen Tarif wechseln. In unserer hoch computerisierten Gesellschaft sollte das mittels Maschine kein Problem sein. Dachte ich. Und wählte die kostenfreie Beratungsvariante. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Endlich Ferien!

29. Juli 2010

Morgen fangen auch in Bayern endlich die Sommerferien an. Auch wenn wir gerade noch in Gummistiefeln herumlaufen, stimmen auch wir uns ein auf Urlaub, schmeißen uns in die Hängematte und lassen die Seele baumeln. Und wenn sich die Sonne nicht bald blicken lässt, nehmen wir die Gummistiefel halt mit zum Schaukeln.

Wir wünschen allen Kindern, dass sie den letzten Schultag morgen gut überstehen und dann wunderschöne lange Ferien!

Kategorie:redkrebs malt

Auf der Reeperbahn nachts um halb eins …

27. Juli 2010

Von Susann Leder

…. da lässt sich was erleben. Entlang der Reeperbahn und den angrenzenden Querstraßen Hans-Albers-Platz, Spielbudenplatz und Große Freiheit gibt es unzählige Nachtclubs, Bars und Diskotheken. Der partyfreudige Besucher hat bei diesem umfangreichen Angebot die Qual der Wahl: Rock‘n Roll, Punk und Ska im Bad Taste Club, Black Music in der Barbarabar, HipHop und House im Docks, Stimmungsmusik ab den 1960er Jahren mit Live-Künstlern in der Großen Freiheit 7, Pop und Rock in Angie’s Nightclub oder Metal und Crossover im Grünspan.

Diese Qual der Wahl hätten Bernhard und ich bei unserem Hamburg Besuch im März dieses Jahres auch gerne gehabt. Blöd nur, dass wir an einem Montagabend vorbeigeschaut haben. Dann herrscht auf Deutschlands bekanntester Vergnügungsmeile eher tote Hose, lange Partynacht gleich Fehlanzeige. Zum Glück hatte unser Fremdenführer Markus Birzer zwei sehr gute Alternativen im Stadtteil St. Pauli parat. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Meine Sekretärin und ich

23. Juli 2010

Von Bernhard Krebs

Meine wichtigste Mitarbeiterin hat mich heute allein gelassen. Sie nimmt an einem Workshop teil; eine angeblich wichtige Informationsveranstaltung inklusive Austausch unter Kolleginnen, nennt sie es. Ich aber sage dazu: Gipfeltreffen mit dem einzigen Ziel, die eigene Macht in Deutschlands Unternehmen zu festigen.

Aber der Reihe nach: Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, durchaus beträchtlich an der Zahl, nennen mich Chef. Ich habe sie nicht dazu gezwungen, sie kamen von selbst darauf – und ich interpretiere dies als Ergebnis der ehrlich-erdigen Unternehmenskultur, für die ich mich einsetze. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Warum ich eine geborene Führungspersönlichkeit bin

16. Juli 2010

Von Bernhard Krebs

„Schlafen Sie einfach mal eine Nacht drüber, dann geht Ihnen die Präsentation ganz locker von der Hand.“ Das hat der Coach vor wenigen Stunden zu mir gesagt. Sie müssen wissen: Mein Chef hat mich auf Seminar geschickt. Drei Tage zum Thema „Mitarbeiterführung in Veränderungsprozessen“. Deshalb muss ich bis morgen eine Präsentation ausarbeiten. Zehn Minuten zum Thema: „Warum ich eine geborene Führungspersönlichkeit bin.“

Der Clou dabei: Die Präsentation soll witzig sein. So will es der Coach.

„Warum ich eine geborene Führungspersönlichkeit bin“. Witzig dargeboten. Journalisten nennen das wohl „Glosse“. Dazu dröhnen in meinem Kleinhirn die in Stein gemeißelten Präsentations-Gesetze: Fasse Dich kurz! weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Im Workshop, da schwimm ich

15. Juli 2010

Von Bernhard Krebs

Ich bin kein Maler, verstehe wenig von Bildhauerei und Film interessiert mich nur in Maßen. Ich bin nicht kreativ, niemals innovativ und Ideen habe ich auch keine. Literatur ist mir jenseits der Börsennachrichten und Sportberichterstattung ein Graus – was Metapher, Allegorie, Motive, Topos oder Symbolik bedeuten: Ich kapiere sie nicht!

All das verbindet sich zu einem Gemenge der Ignoranz, das meinem – zugegeben – eingeschränkten Dasein lange Zeit eine durchaus annehmbare Lebensqualität mit regelmäßigem Sex gab. Sollte der letzte Zusammenhang nicht sofort nachvollziehbar sein: Einfach einen Frauenversteher fragen, wie er sich als „guter Freund“ fühlt.

Ich bin einer, der auf die drängende Frage des Motivationskünstlers „Wollen Sie Erfolg?“ mit einem lapidaren „Nö“ antwortet und sich bei den „sicheren“ Empfehlungen seines persönlichen Bankberaters zu unweigerlichem Reichtum bloß fragt: Warum liegt mein Bankberater eigentlich nicht in einer Hängematte auf Barbados?

Und dennoch habe ich heute ein Haus gebaut, bin gegen den Strom geschwommen und habe eine Brücke überquert, habe ein zartes Pflänzlein gegossen und in einem Orchester als zweite Geige mitgewirkt. Ich bin nicht gerne eine Geige. weiterlesen »

Kategorie:redkrebs erzählt

Businessman am Flipchart

14. Juli 2010

Von Julia Patschorke

Zu den Tagungsgeschichten gibt es auch passende Illustrationen von uns. Zum Beispiel den Businessmn am Flipchart.

Kategorie:redkrebs malt