Von Bernhard Krebs
Ich bin ein Mann und meine Frau ist eine Frau. Das ist eine wichtige Information, damit Sie folgende Ausführungen verstehen.
Es war ein Montag, an dem ich abends gesund und munter zu Bett ging. Es war ein Dienstag, an dem ich acht Stunden später erwachte und ein anderer Mensch war: Ein leichtes Kratzen in der Halsgegend, ein fieses Hüsteln und die erschreckende Beobachtung, dass die Atmung nicht mehr über die Nase funktionierte – die unheilbaren Vorboten der Krankheit aller Krankheiten waren nicht zu ignorieren.
“Ich habe eine Erkältung, ich hab` einen Katarrh”, lautete meine unumstößliche Eigendiagnose. weiterlesen »
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Der Löwe
30. September 2010
So und wem`s jetzt reicht mit moderner Entspannung, für den hab ich die Atemabschlussübung und dann ist Schluss mit dem Krampf: man schüttle wild seine Mähne (oder nur sein Haupt), schüttele und wirble und brülle dabei was das Zeug hält. Dann ab in den Feierabend!!
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Das Schaukelpferd
29. September 2010
Angeblich stärkt diese Übung das Immunsystem.
1. auf den Bauch legen
2. mit den Händen die Füße von oben umfassen
3. die Beine nach oben drücken und die Füße mit den Händen heranziehen
4. den Kopf hochstrecken
5. auf dem Bauch langsam vor und zurück rollen
6. das Becken langsam wieder auf den Boden sinken lassen
7. Arme und Beine zur Entspannung ausstrecken
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und tiiiieeef einatmen!
28. September 2010
und wieder auuuusatmen….
und wieder eiiiinatmen………..auuuusatmen……….eiiiinatmen…..
und auf einem Bein. und weiiiiteratmen…..
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entspannt euch.
27. September 2010
Ganz München spinnt wieder mal. Die Stadt ist voller Menschen – hauptsächlich verkleideter Menschen, gerne auch mit Halsbehang in Form von lieblichen Lebkuchenherzerln – die Millionen Liter Bier vertrinken, Massen Fleisch konsumieren, Zucker schlecken und sich dann noch durch die Luft schleudern lassen, damit ihnen endgültig schlecht ist. Und der Wiesnwahnsinn geht noch eine Woche! Wir machen diese Woche Yoga und entspannen uns. Falls auch Sie zwischendrin zur Ruhe kommen wollen, bitteschön: heute der Mond:
1. gerade hinstellen, die Füße nah zusammen
2. die Handflächen vor der Brust aneinander drücken
3. ohne die Hände voneinander zu lösen die Arme nach oben strecken
4. mit ausgestreckten Armen und gestrecktem Körper nach rechts beugen
5. dabei mit der rechten Hand an der linken ziehen
6. dann erst gerade nach oben strecken, dann zur linken Seite
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50 Euro gehen ihren Weg
22. September 2010
Von Bernhard Krebs
Jetzt sagen Sie mal: Wo ist das Geld geblieben? Ihres, meines, seines, eures, unseres?
Wo immer man sich befindet. Es wird das Klagelied der Krise und der knappen Finanzmittel angestimmt. Die Bürgermeister der Kommunen schütteln traurig ihr leeres Stadtsäckel, Politiker heben ratlos die Schultern, Manager zetern über die unzumutbaren Rahmenbedingungen in Deutschland und mein Lieblings-Grieche ist samt des besten Souvlaki, Bifteki und Gyros der Stadt einfach einem Walmdach-Bauträgerunfug mit 18 Wohneinheiten gewichen.
Frage nicht, was der Staat für dich tun kann. Frage, was du für den Staat tun kannst. John F. Kennedys Aufforderung ist die Lösung. weiterlesen »
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So a saudummer Tag
26. August 2010
Dieses Bild ist denen gewidmet, die heute mit dem falschen Fuß aufgestanden sind und einen saudummen Tag vor sich haben.
Bald soll es auch eine Geschichte geben vom saudummen Tag.
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Zurück an den Verhandlungstisch
10. August 2010
Von Bernhard Krebs
Zu den seltsamen Zufällen in meinem Leben gehört es, dass zwei meiner besten Freunde Betriebsräte in international führenden Konzernen sind. Während der eine seinen Job von 8:45 bis 17:30 Uhr (halbstündige Mittags- und 15 Minuten Kaffeepause inklusive) mit Blick auf die Altersteilzeit stoisch erledigt, ist der andere ein geradezu besessener Kämpfer für die Rechte der Arbeitnehmer.
Er ist gefürchtet bei den Arbeitgebern, geliebt und bewundert bei den Kollegen – und allseits bekannt für die nie enden wollende Kraft in Diskussionsrunden und Lohnverhandlungen, für seine urwüchsige rhetorische Brillanz und das authentische Empfinden von Gerechtigkeit und Fairness. weiterlesen »
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Werbemittel, die einfach gute Geschichten erzählen
5. August 2010
Von Bernhard Krebs
Was macht Ihr eigentlich bei redkrebs? Und was soll das mit den Büchlein vom Kleinen Krebs Verlag? Gestern wurden mir diese beiden Fragen gestellt, genauer wurde ich nach dem „Wording“ unserer Produkte und der Idee dahinter gefragt. Ob es da so einen Begriff gäbe wie z. B. Guerilla-Marketing?
Nun, nach einer „Nacht drüber Schlafen“ denke ich, dass es wohl Erzähl-Marketing am besten trifft, weil Alternativen wie Story-Marketing (nicht schon wieder Englisch) oder Behalt-Marketing (unsere Dinge behält man nämlich und wirft sie nicht weg) oder Immer-wieder-Marketing (weil man unsere Dinge immer wieder in die Hand nimmt und (vor)liest) auf zu wenig Gegenliebe meiner wichtigsten Kritikerin gestoßen sind.
Um was es mir geht: Da ist zum einen das Lurchi-Prinzip, dessen Salamander-Geschichten auch ohne die Schuh-Werbung funktioniert hätten – und so die beste Werbung überhaupt für die Schuhe gemacht haben. weiterlesen »
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Bitte nicht auflegen
3. August 2010
Von Susann Leder
Freizeichen. Es klingelt. Eine blecherne, monotone Stimme meldet sich: “Schönen guten Abend. Hier ist der Kundenservice für Privatkunden. Für Ihre Fragen und Aufträge stehe ich Ihnen jetzt kostenfrei zur Verfügung.” Ich war verbunden mit der Kundenbetreuung meines Telefonanbieters. Am anderen Ende der Strippe – der freundliche, automatische Sprachassistent.
Ich wollte meinen Tarif wechseln. In unserer hoch computerisierten Gesellschaft sollte das mittels Maschine kein Problem sein. Dachte ich. Und wählte die kostenfreie Beratungsvariante. weiterlesen »




