Von Susann Leder

…. da lässt sich was erleben. Entlang der Reeperbahn und den angrenzenden Querstraßen Hans-Albers-Platz, Spielbudenplatz und Große Freiheit gibt es unzählige Nachtclubs, Bars und Diskotheken. Der partyfreudige Besucher hat bei diesem umfangreichen Angebot die Qual der Wahl: Rock‘n Roll, Punk und Ska im Bad Taste Club, Black Music in der Barbarabar, HipHop und House im Docks, Stimmungsmusik ab den 1960er Jahren mit Live-Künstlern in der Großen Freiheit 7, Pop und Rock in Angie’s Nightclub oder Metal und Crossover im Grünspan.

Diese Qual der Wahl hätten Bernhard und ich bei unserem Hamburg Besuch im März dieses Jahres auch gerne gehabt. Blöd nur, dass wir an einem Montagabend vorbeigeschaut haben. Dann herrscht auf Deutschlands bekanntester Vergnügungsmeile eher tote Hose, lange Partynacht gleich Fehlanzeige. Zum Glück hatte unser Fremdenführer Markus Birzer zwei sehr gute Alternativen im Stadtteil St. Pauli parat.

Das Freudenhaus in der Hein-Hoyer-Str. 7-9: Seit 1997 etabliertes Restaurant mit gehobener deutscher Küche und großer Auswahl an deutschen Weinen. Zur Spezialität des Hauses zählen Rouladen mit Klößen, rote Grütze und der Nachtisch „Nonnenfürzchen“.

Die 20th up-Bar in der Bernhard-Nocht-Straße 97: Die Lounge & Cocktail Bar befindet sich in 90 Metern Höhe im 20. Stock des Empire Riverside Hotels. Durch die sieben Meter hohen Panorama-Glasscheiben eröffnet sich ein unvergesslicher Blick auf die Stadt und den Hamburger Hafen. Da schmeckt der Cocktail gleich doppelt gut.

Wer in Hamburg ist, sollte bei beiden Locations unbedingt vorbeischauen!

Falls es nach dem vielen gutem Essen und Trinken nicht gleich mit dem Einschlafen klappt – eine Gute-Nacht-Geschichte löst auch dieses Problem.